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Was ist eine Impingementsyndrom?

Unter einem Impingementsyndrom versteht man eine Funktionsbeeinträchtigung der Schulter, verursacht durch eine Gleitbehinderung der Supraspinatussehne unter dem Schulterdach. Diese Enge kann durch knöcherne Anbauten des Schulterdaches selbst oder durch Veränderungen der Sehnenstruktur im Rahmen eines Verschleißprozesses entstehen. Das ständige Reiben der Sehne gegen das knöcherne Schulterdach bewirkt eine chronische Entzündung der Sehne mit Verschleiß bis hin zum Riß.

Läßt sich die Symptomatik mit konservativen Maßnahmen (Injektion von Schmerz- und entzündungshemmenden Mitteln, Krankengymnastik zur Kräftigung der Rotatorenmanschette, Elektrotherapie, Iontophorese) nicht verbessern ist die Therapie der Wahl die arthroskopische subacromiale Dekompression.
Hierbei wird von der Unterfläche des Schulterdaches etwas Knochen abgefräst und der entzündete Schleimbeutel entfernt. So bekommen die Sehnen der Rotatorenmanschette wieder Platz zum reibungslosen Gleiten.

Bereits am Tag der Operation kann der Arm je nach Wundschmerz bewegt werden. Arbeitsunfähigkeit resultiert meist für 3-4 Wochen. Bei schwerer körperlicher Arbeit oder Überkopfarbeit kann die Rehabilitationsphase auch 6 - 12 Wochen betragen.

Der Krankenhausaufenthalt beträgt ca. 3 Tage.

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