Aktuelles > News/Pressemeldungen > Das 1000. Baby und 25 Zwillingspärchen

Freudige Ereignisse auf der Geburtsstation des Sophien- und Hufeland-Klinikums: Am Dienstag hat um 04.49 Uhr das 1000. Baby in diesem Jahr das Licht der Welt erblickt – ein Mädchen. Der kleine Wonneproppen ist 51 Zentimeter groß, 3055 Gramm schwer und heißt Katja. Mutter und Kind sind wohlauf. Gleichzeitig verzeichnet das Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe eine ganz besondere Entwicklung: Noch nie wurden so viele Zwillinge geboren wie in diesem Jahr. Bis dato gab es 25 Zwillingsgeburten, im gleichen Vorjahreszeitraum lag diese Zahl bei zehn Geburten, im gesamten Jahr 2014 bei zwölf. Das 25. Zwillingspärchen des Jahres hört auf die Namen Augustin Legolas und Damian Balthasar. Für die Eltern Josefine Karoline und Matthias Hopf war es selbstverständlich, die Kinder im Klinikum Weimar zu entbinden: „Sowohl mein Mann und ich als auch unser großer Sohn Johann Theodor wurden in Weimar geboren. Das haben wir uns auch für die Zwillinge gewünscht“, berichtet die stolze Mutter, die ihre Söhne auf natürlichem Weg in der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt gebracht hat. „Die Geburt verlief ohne Komplikationen. Das gesamte Team der Geburtshilfe hat sich sehr engagiert um uns gekümmert und wir haben uns im Klinikum sehr wohlgefühlt.“ Mit 3 065 und 3 090 Gramm haben Augustin Legolas und Damian Balthasar ein vergleichsweise hohes Geburtsgewicht auf die Waage gebracht, das statistisch gesehen bei Zwillingen bei rund 2 350 Gramm liegt. Da nicht alle Geburten so reibungslos verlaufen wie die der beiden Jungen, hat sich das Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe auf Risikoschwangerschaften und Frühgeburten spezialisiert: Dazu erklärt Chefarzt Dr. Jörg Herrmann: „Damit sich das ungeborene Kind bestmöglich entwickeln kann, setzen wir auf eine frühzeitige Betreuung der werdenden Mutter. Auf diese Weise lassen sich eventuelle Unregelmäßigkeiten direkt erkennen und Frühgeburten häufig vermeiden. Sollten Babys dennoch zu früh zur Welt kommen – wie es etwa bei Zwillingen häufig der Fall ist– sind wir darauf natürlich vorbereitet. Auf unserer Neugeborenen-Intensivstation werden Frühchen optimal versorgt, außerdem arbeiten die Teams der Geburtsstation und der Kinderklinik eng zusammen.“ Gemeinsam sind die beiden Abteilungen als „Perinatalzentrum Level II“ klassifiziert – also als zweithöchste Versorgungsstufe für Früh- und Neugeborene. Das bedeutet, dass im Klinikum Weimar alle Voraussetzungen für eine profesionelle Versorgung von Kindern erfüllt werden, die ab der 29. Schwangerschaftswoche oder mit einem Gewicht ab 1 250 Gramm zur Welt kommen. Im Sophien- und Hufeland-Klinikum erblicken pro Jahr rund 1300 Babys das Licht der Welt. Damit zählt das Haus zu den größten Geburtskliniken in Thüringen.


Glückwünsche zur Geburt von Augustin Legolas (im Arm des Vaters) und Damian Balthasar im Klinikum Weimar: Die Eltern Matthias und Josefine Karoline Hopf mit Schwester Sabine und Dr. Jörg Herrmann,  Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (von links).

 

Begeistert von der Gastroenterologie [24.10.2019]

„Begeistert von der Gastroenterologie“
Dr. Katrin Eberle startet als neue Chefärztin am Sophien- und Hufeland-Klinikum

Weimar. Eine neue Chefärztin wurde am Sophien- und Hufeland-Klinikum begrüßt: Dr. Katrin Eberle leitet fortan die Klinik für Innere Medizin II. Die Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie tritt damit die Nachfolge von PD Dr. Roger Secknus an.

Im Beisein von rund 60 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und vor den Mitarbeitern des Hauses begrüßte Geschäftsführer Tomas Kallenbach die bereits seit 1. September im Haus tätige Chefärztin. Dem Klinik-Chef habe besonders gefallen, „mit wie viel Elan und Begeisterung Frau Dr. Eberle die Herausforderung in der Position einer Chefärztin gesucht hat.“ Die Auswahlkommission hatte sich trotz namhafter Konkurrenz aus renommierten Häusern und Persönlichkeiten mit Chefarzterfahrung für diese Ärztin aus der Region entschieden. Dem scheidenden Chefarzt wünschte er alles Gute.

Privatdozent Secknus verlässt das Weimarer Klinikum auf eigenen Wunsch und sucht neue Herausforderungen im Team von Dr. med. Joachim Glombitza, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin des Kreiskrankenhauses Apolda.

Der Ärztliche Direktor des Klinikums, Professor Dr. Reinhard Fünfstück, bedankte sich für das 15 Jahre währende Engagement des scheidenden Chefarztes Dr. Secknus und würdigte seine Verdienste. Dabei betonte er: „Vor allen Dingen hat Roger Secknus seinen Patienten gedient, indem er mit Geschick den Krankheiten des Verdauungstraktes zu Leibe rückte.“ Diese Leistungen unterstrich Prof. Fünfstück mit eindrucksvollen Zahlen: So wurden unter der Leitung von Dr. Secknus unter anderem 9050 Magenspiegelungen und 4298 Darmspiegelungen vorgenommen.

Die Laudatio auf Dr. Katrin Eberle hielt ihr ehemaliger Chef Dr. Peter Bihl. Der Facharzt für Gastroenterologie und Proktologie ließ die gemeinsame Zeit aus dem KGM Klinikum im brandenburgischen Wittstock Revue passieren und würdigte Dr. Eberle als einen „großen Gewinn für meine Klinik“ und berichtete zudem: „Sie war zielstrebig, vielseitig interessiert und begeistert von der Gastroenterologie und besonders von der Endoskopie.“ Dr. Bihl erinnerte auch an die Aktivitäten außerhalb des Klinikums und schwärmte dabei von den Kochkünsten der Medizinerin. Darüber hinaus gratulierte er der Klinikleitung, „dass sie diese kompetente, durchsetzungsfähige und engagierte Gastroenterologin als Chefärztin gewinnen konnte.“

Die geistliche Segnung des in das neue Amt als Chefärztin hat Pfarrer Axel Kramme, Rektor und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sophienhaus sowie Krankenhausseelsorger des Klinikums, vorgenommen. 

In ihrer Antrittsrede berichtete Dr. Eberle, dass sie am Weimarer Klinikum sehr herzlich empfangen wurde und erklärte, dass ihr die enge Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen des Klinikums sehr am Herzen liege. So seien bereits gemeinsame Projekte mit der Onkologie, der Chirurgie und der Radiologie geplant. Darüber hinaus betonte die neue Chefärztin: „Wichtig ist mir die Ausbildung des Nachwuchses in einer hohen Qualität.“ Zugleich lobte sie die motivierten Assistenzärzte des Klinikums, denen sie jederzeit ihre Unterstützung zusicherte. Außerdem forderte sie den medizinischen Nachwuchs zu einem kritischen Dialog auf. „Dinge sind zu hinterfragen, nur dadurch entwickelt man sich weiter.“ Zeitgleich mit der neuen Chefärztin haben zwei weitere gastroenterologische Oberärztinnen ihre Tätigkeit aufgenommen und verstärken das Team der Klinik für Innere Medizin II.

Dr. Eberle wurde in Berlin geboren und wuchs im mecklenburgischen Wittenburg auf. Nach dem Abitur absolvierte sie in Schwerin eine Ausbildung zur Medizinisch-technischen Laborassistentin und nahm nach der Wende ein Medizinstudium in Rostock auf. Nach der Approbation im Jahr 1998 promovierte sie mit der höchsten Auszeichnung „magna cum laude“ und durchlief in Dresden, Radeberg und Wittstock die Ausbildung zur Fachärztin für Innere Medizin. Es folgten berufliche Stationen am Helios-Klinikum Erfurt, wo sie von 2004 bis 2012 als Fachärztin für Innere Medizin tätig war, und an der Zentralklinik Bad Berka, in der sie zunächst als Oberärztin und seit Juli 2013 als Leitende Oberärztin der Klinik für Gastroenterologie fungierte. Dr. Eberle ist verheiratet und hat keine Kinder.

  
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  25.01.2020 - 06:19 Uhr Klinikum Weimar bei Twitter     
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